Schulzimmer

Was Sie nach der Befragung erhalten

Titelseite Beispielbericht (Bild folgt)

Einen Bericht als PDF.

Laden Sie sich hier einen Beispielbericht herunter und sehen Sie selbst, was Ihre Schule erhält.

Der vollständige Beispielbericht zeigt alle Kapitel, Tabellen und Grafiken im Original. Er beruht auf einer realen Befragung und ist vollständig anonymisiert.

PDF · 2,4 MB · 28 Seiten

Der Bericht in Kürze

Belastung

Erfasst wird, wie stark Niedergeschlagenheit und Ängste in Form von depressiven und ängstlichen Symptomen die Jugendlichen aktuell belasten. Dazu kommt, wie sehr sie sich dadurch im Schulalltag eingeschränkt fühlen und welchen Einfluss dies auf den Schulalltag hat.

Versorgung

Der Bericht zeigt, wie viele Jugendliche eine ärztlich diagnostizierte psychische Erkrankung haben, an wen sie sich gewandt haben und wer in Behandlung ist. Im Abgleich mit der Belastung wird sichtbar, wie viele stark belastet sind, aber bisher keine Hilfe erhalten.

Ressourcen und Schulklima

Drei Werte zeigen, wie gut die Schülerschaft aufgestellt ist: wie gut die Jugendlichen mit Schwierigkeiten und Rückschlägen zurechtkommen, wie erschöpft sie der Schulalltag macht und wie offen an Ihrer Schule über psychische Gesundheit gesprochen wird. Der letzte Wert sagt auch, ob bestehende Angebote überhaupt in Anspruch genommen würden.

Was der Bericht Ihrer Schule bringt

1

Überblick erhalten

Psychische Belastung zeigt sich im Schulalltag meist punktuell, etwa bei einer einzelnen Krise oder bei häufigen Absenzen einzelner Schülerinnen und Schüler. Der Bericht macht die psychische Belastung der ganzen Schülerschaft sichtbar. Er gibt einen Überblick über das Ausmass an der gesamten Schule und macht die Belastung konkret messbar und bezifferbar. Der wichtigste Punkt: Der Bericht zeigt, welche Gruppe stark belastet ist, sich aber noch keine Hilfe geholt hat.

2

Wo gibt es Bedarf und wo läuft es schon gut

Die Auswertung pro Schulstufe zeigt, ob sich die Belastung gleichmässig verteilt oder an einzelnen Stellen konzentriert. Ausserdem geht der Bericht genauer auf Risikofaktoren ein, die psychische Belastung begünstigen. Gleichzeitig zeigt er, was Ihre Schule trägt: die Widerstandskraft der Jugendlichen, das Schulklima und die Offenheit gegenüber Hilfe. Zudem wird sichtbar, ob die bestehenden Angebote bei den Jugendlichen ankommen.

3

Die Schülerschaft kommt selbst zu Wort

Am Ende der Umfrage können Schülerinnen und Schüler selbst einen Angebotswunsch äussern. So lassen sich Massnahmen an dem ausrichten, was die Betroffenen selbst nennen. Dazu kommt ein weiterer Effekt: Schon eine Umfrage zur psychischen Gesundheit gibt der Schülerschaft das Gefühl, gesehen zu werden und mit diesem Thema ernst genommen zu werden.

4

Wirkung überprüfen statt vermuten

Ob Massnahmen zur psychischen Gesundheit etwas bewirken, wird selten überprüft, weil die Datengrundlage fehlt. Eine zweite Befragung macht aus der Momentaufnahme eine Verlaufsbeobachtung. Sie sehen, ob sich die Zahlen bewegt haben, in welche Richtung und in welchen Bereichen. So wird erkennbar, wo sich der Einsatz gelohnt hat und wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

Wie der Bericht aufgebaut ist

Sechs Kapitel, immer in derselben Reihenfolge, vom Überblick zum Detail.

Kapitel 01

Zusammenfassung und Einordnung

Das Summary nennt auf einer halben Seite die zentralen Werte. Im Beispielbericht: 287 Teilnehmende, 69 mit Anzeichen einer depressiven Symptomatik, 38 mit Anzeichen einer ängstlichen Symptomatik.

Kapitel 02

Wer teilgenommen hat (Demografische Daten)

Geschlecht, Alter und Verteilung auf die Schulstufen. Im Beispiel: 185 weibliche, 98 männliche und 4 diverse Teilnehmende, verteilt auf Gym1 (89), Gym2 (94), Gym3 (64) und Gym4 (40). Der Abgleich mit den Kennzahlen Ihrer Gesamtschule zeigt, wie repräsentativ die Teilnehmenden sind. Stellen etwa 20 % der Teilnehmenden männliche Jugendliche, während es an der Schule 50 % sind, gelten die folgenden Werte nicht ohne Weiteres für die ganze Schülerschaft und müssen entsprechend vorsichtiger gelesen werden. Auf Wunsch nehmen wir die Kennzahlen Ihrer Schule in die Auswertung auf, sodass der Abgleich bereits im Bericht erscheint.

Kapitel 03

Bestehende Diagnosen, Hilfsangebote und Fehltage

Wie viele Jugendliche geben eine ärztlich diagnostizierte psychische Erkrankung an, welche Fachpersonen haben sie aufgesucht, welche Behandlung läuft. Im Beispiel: 19 Jugendliche (7 %) mit bekannter Diagnose, am häufigsten Depression (13) und AD(H)S (7). 11 von ihnen waren bei einer Psychologin oder einem Psychologen, 8 beim Hausarzt, 1 bei der Schulpsychologin. 16 erhalten Psychotherapie, 12 Medikation. Dazu Schulabsenzen: 36 Jugendliche (13 %) blieben wegen psychischer Beschwerden der Schule fern, 10 davon mehr als zehn Tage.

Kapitel 04

Aktuelle Belastung

Das Kernstück. Zwei etablierte Fragebögen erfassen, wie stark Niedergeschlagenheit und Ängste die Jugendlichen zum Zeitpunkt der Befragung belasten. Der Bericht zeigt nicht nur, wie viele betroffen sind, sondern auch wie stark – von kaum spürbar bis schwer. Im Beispiel sind 73 Jugendliche (25 %) deutlich belastet, 35 (12 %) sagen, dass es ihnen den Schulalltag stark erschwert.

Kapitel 05

Belastung und Versorgung im Abgleich

Hier wird verglichen, wie belastet die Jugendlichen sind und wer davon bereits Hilfe erhält. Im Beispiel haben 14 der stark belasteten Jugendlichen eine Diagnose, 13 davon sind in Behandlung – bei 59 weiteren zeigen die Fragebögen eine hohe Belastung, ohne dass eine Diagnose bekannt ist. Dieser Vergleich liegt zusätzlich für jede Schulstufe einzeln vor und zeigt, ob die Belastung über die ganze Schule verteilt ist oder sich auf einzelne Jahrgänge konzentriert.

Kapitel 06

Schulklima, Erschöpfung, Widerstandskraft und Wünsche der Jugendlichen

Vier Blicke auf das Umfeld. Zunächst: Wie offen wird an Ihrer Schule über psychische Gesundheit gesprochen? Im Beispiel halten die Jugendlichen die Schule für unterstützend, würden sich aber nur zögerlich jemandem anvertrauen oder an die Schulpsychologin wenden. Dann: Wie erschöpft fühlen sich die Jugendlichen durch die Schule, und wie viele haben innerlich abgeschaltet? Drittens: Wie gut können die Jugendlichen mit Rückschlägen und Belastungen umgehen? Im Beispiel liegen die bereits belasteten Jugendlichen hier deutlich unter dem Rest der Schülerschaft. Und zum Schluss stehen alle Antworten auf die Frage, welches Angebot sich die Schülerschaft wünschen würde, zusammengefasst und nach Themen gruppiert. Im Beispiel am häufigsten: Workshops, Sprechstunden ohne Diagnose, Schulsozialarbeit und besser verteilte Prüfungstermine. Sämtliche Einzelantworten erhalten Sie zusätzlich im Anhang, unverändert und vollständig, für eine eigene Auswertung.

Was der Bericht nicht ist